Kategorie: Vereine (Seite 1 von 3)

CVJM Frankfurt/Main

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

Wir engagieren uns zur Zeit in einer Wohngruppe in FFM, die unbegleitet minderjährige Ausländer (UMA) aufnimmt. Wir unterstützen diese Arbeit, indem wir einmal die Woche 90 Minuten Sport anbieten. Hier können die UMA sich auspowern und Anschluss an andere Frankfurter Jugendliche bekommen.

Darüber hinaus helfen wir, sofern es uns möglich ist, wenn Sachspenden oder helfende Hände benötigt werden.

2. Einige Erfahrungen

Wir haben uns bewusst für EINE Wohngruppe entschieden, da wir die Arbeit so besser konzentrieren können. Zuerst hatten wir überlegt, unsere Sportarbeit öffentlich zu bewerben, in dem wir in Flüchtlingsunterkünften Werbung dafür machen. Da wir aber a) keine Spezialisten auf dem Gebiet sind und b) dann nicht sagen können, wieviele Menschen kommen und die Gefahr groß ist, dass nachher zu viele Personen teilnehmen wollen, haben wir uns für eine Kooperation mit einer Wohngruppe entschlossen. Dies hat den Vorteil, dass wir ständig mit den Mitarbeitenden der Wohngruppe in Kontakt stehen und somit den Sport auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zuschneiden können. Darüber hinaus wissen wir auch besser, wer kommt und was uns erwartet. Dadurch können Beziehungen zu den einzelnen Jugendlichen besser aufgebaut werden.

Ein weiterer Punkt war uns von Anfang an sehr wichtig. Wir reden nicht von Flüchtlingen, nicht von UMA und auch nicht von Ausländern. Wir reden von Freunden. Deshalb haben wir unsere Gruppe auch SportWithFriends genannt. Die Menschen, die Gott uns anvertraut sind keinen Fremden, sie sind Menschen, wie du und ich. Freunde, denen wir helfen wollen.

Dennoch gibt es natürlich auch bei uns offensichtliche kulturelle Unterschiede. Hiermit gehen wir aber sehr locker um und lernen miteinander die andere Kultur kennen. Dadurch wird jeder, der an der Gruppe teilnimmt, bereichert.

Was wirklich schwierig ist, ist die Sparchbarriere. Aber auch hier ist uns von den Mitarbeitenden der Wohngruppe klar der Auftrag gegeben worden, nur Deutsch zu reden. So müssen die Jugendlichen die kommen, Deutsch reden und hören. Somit sind sie gezwungen, diese Sprache schnellst möglich zu lernen, damit sie dann auch diese Barriere nicht mehr haben.

 

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

Joachim Muth (Jugendreferent)

Nürnberg-Kornmarkt

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

  • Durch eine Langzeitvermietung in unserem Haus haben wir Kontakt und zunehmende Kooperation zu einer privaten Sprachschule. Dadurch sind täglich rund 150 Menschen aus vielen Nationen in unserem Haus.
    Bei jedem neuen Sprachkurs bieten wir eine Führung im Haus  an und laden die Menschen zu unseren Angeboten ein.
  • Insbesondere Mittwoch Mittag laden wir zu einem gemeinsamen Mittagessen und anschließender Hausaufgabenhilfe und / oder Gesellschaftsspielen ein, um die Deutschkenntnisse zu trainieren.
  • Darüber hinaus haben wir für junge Männer ein Kursangebot zu den verschiedenen Religionen und ihren vergleichbaren Werten oder / und Unterschieden.
  • Zweimal wöchentlich bieten wir die Möglichkeit in unserer Turnhalle zum Fußballspielen an.
  • Mehrmals im Jahr gestalten wir mit den Migranten einen internationalen Lunch. Auf Freizeiten versuchen wir beständig Migranten mitzunehmen und diese über öffentliche Zuschüsse zu finanzieren.

Im Besonderen haben wir eine Etage unseres Hauses umgebaut und in Kooperation mit einem Diakonischen Werk in Bayern (Rummelsberger Diakonie) eine Wohngruppe für Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge (11 Personen) eröffnet.

2. Ansprechpartner für weitere Informationen

Angelika.boehm(at)cvjm-nuernberg.de
Cathrin.hauenstein(at)cvjm-nuernberg.de
Daniel.klein(at)cvjm-nuernberg.de

CVJM Wuppertal-Oberbarmen

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

  • Sprachkurse für Kinder, die die erste Schulklasse besuchen, drei Mal wöchentlich
  • Fußball- und Integrationsangebote für geflüchtete Jugendliche wöchentlich
  • die tägliche Arbeit in der Offenen Tür, die von vielen Kindern und Jugendlichen aus geflüchteten Familien besucht wird
  • persönliche Hilfestellungen für die Familien dieser Kinder

2. Wie beschreibt ihr euer Projekt?

In Wuppertal gibt es für alle Kinder aus geflüchteten Familien im Schulalter sogenannte „Auffangklassen“, nur nicht für die erste Klasse. Diese Kinder sitzen im normalen Unterricht und verstehen in der Regel nichts. Für diese Kinder bieten wir einen speziellen Sprachkurs während der Schulzeit mit unseren Mirtarbeitern an. Das ganze machen wir in enger Kooperation mit der Schule und der zuständigen Stelle bei der Stadt Wuppertal.

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

Bernd Schäckermann (Geschäftsführung)

CVJM Bonn

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

Das Projekt „Integration von Schülerinnen und Schülern der Internationalen Klassen der Karl-Simrock-Schule“ richtet sich an Jungen und Mädchen im Alter von 11-17 Jahren, die die internationalen Klassen (IK) der Karl-Simrock-Schule in Endenich besuchen.

Es handelt sich bei der Zielgruppe um junge Menschen, die als Flüchtlinge oder aufgrund sonstiger Migrationserfahrung erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben. Sie werden wegen der noch nicht vorhandenen Deutschkenntnisse zunächst in den Internationalen Klassen beschult. Dort findet eine altersübergreifende Beschulung so lange statt, bis sie der deutschen Sprache so mächtig sind, dass sie in die Regelklassen umgeschult werden können.

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CVJM Ansbach

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

Einzelne durch Mitarbeit in Netzwerken, wie z. B. Amin, AK Migration und Integration, den es bei uns in Stadt & Region schon lange gibt, aber auch durch Aufnahme von Flüchtlingen ins Haus. Gerade sind die Ersten in einem unserer Angebote aufgetaucht (Volleyball).

2. Wie beschreibt ihr euer Projekt?

Bisher haben wir noch kein eigenes Projekt. Aber im Netzwerk wirken wir bei diversen Angeboten mit, wie Besuchsdienst, Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse, Begleitung.

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

Eb Schulte (Leitender Sekretär)

CVJM Berlin

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

Wir nehmen derzeit in unserem Jugendgästehaus wochenweise einzelne Flüchtlinge auf und planen eine Vierteljahresunterkunft ab November für 6-8 Flüchtlinge. Für unser Freizeithaus in Storkow (Brandenburg) ist der Hausleiter mit der Flüchtlingskoordinatorin von Storkow im Gespräch, um Januar/Februar 15 Flüchtlinge aufzunehmen.

2. Einige Erfahrungen

Da einige von uns die Flüchtlingsunterbringung beim Ostwerk im letzten Winter begleitet haben, haben wir erste Erfahrungen:
1) Kulturelle Unterschiede nicht unterschätzen (Eine Frau wird nicht von einem Mann angesprochen, und wenn, dann antwortet sie nicht => Am besten Mann und Frau in die Begleitung einbinden)
2) Eigene Erwartungen dämpfen, einiges (Essen etc.) wird auch nicht angenommen
3) Sprachenvermittlung kommt erst wirklich voran, wenn die Kinder in die Schule gehen und dann als Dolmetscher fungieren
4) Die Arztbesuche und Behördengänge sind sehr zeitaufwendig

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

Martin Vahlenkamp (Geschäftsführer), Gerd Bethke (Leitender Sekretär)

CVJM Braunschweig

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

Wir vermieten Räume an einzelne Syrer. Im benachbarten Jugendzentrum sind minderjährige Flüchtlinge untergebracht (ca. 40). Unsere Vorsitzende ist mit dem Jugendamt im Gespräch, ob künftig evtl. auch Hotelräume dafür angemietet werden sollen.

Über diesen Kontakt hatten wir diese Woche etwa 60 Jugendliche zu einem festlichen Abend der Begegnung eingeladen. Es ist angedacht auch regelmässig etwas anzubieten (Sport, Cafe, Fahrradwerkstatt).

Nächste Woche werden wir uns mit unserem neuen Spielemobil bei einem Kinderfest des Kirchenkreis in der Landesaufnahmestelle beteiligen.

Außerdem machen wir im Mitarbeiterkreis gerade eine Themenreihe „Fremde willkommen heißen“. Dazu haben wir auch Fachleute aus der Stadt eingeladen.

2. Ansprechpartner für weitere Informationen

CVJM Braunschweig

CVJM Dortmund

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

Wir sind noch sehr am Anfang. So haben wir Kontakt zur Übergangsaufnahmestelle in der Nähe unseres Hauses aufgenommen. Von dort werden zu unserem nächsten Jungschartag 6-10 Kinder dazu kommen.

Auch eine Einladung in unsere Offene Tür wurde ausgesprochen; hier kommt uns zugute, dass wir Besucher haben, die arabisch können.

Wir versuchen, Kinder und Jugendliche in unsere laufende Kinder- und Jugendarbeit einzubinden.

2. Wie beschreibt ihr euer Projekt?

Ende November planen wir eine neue Junge-Erwachsenen-Gruppe, die sich vor allem an Studierende richtet und zunächst ein „gemeinsames Kochen“ beinhaltet. Hier gibt es die Überlegung, junge Erwachsene aus der Aufnahmestelle einzuladen.

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

Hardy Stegen

CVJM Dresden

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

a)  Eine Sportgruppe, die auch von einem Übungsleiter mit arabischen Wurzeln geleitet wird.
b) Wir sind bis Ende 2015 Träger eines Netzwerkes für bürgerschaftliches Engagement, dass sich für Tolleranz und Miteinander einsetzt. Dieses Netzwerk wird aber ab 2016 als eigener Verein auftreten.

2. Wie beschreibt ihr euer Projekt?

Die Flüchtlinge treffen sich einmal in der Woche zum Sport. Wir haben für sie eine Nichtmitgliederversicherung abgeschlssen, so dass sie im Falle eines Sportunfalls versichert sind. Die Halle stellen wir, die Kosten trägt der Ausländerrat.

Das o.g. Netzwerk stand mehrere Jahre unter unserer Trägerschaft. Das Thema Flucht gehörte ursprünglich nicht vorrangig zu den Themeninhalten. Nun hat das Netzwerk mehrere Projekte (Sprachkurs, Fahrradwerkstatt, etc.) gestartet, hat einen eigenen Verein gegründet (was wir befürworten) und wir als CVJM stellen weiterhin die Räumlchkeiten für die Treffen.

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

CVJM Dresden

CVJM Düsseldorf

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

Unser Sportgelände steht allen Interessierten offen.

2. Unsere Gedanken dazu?

Wir sind gut über die Evangelische Jugend Düsseldorf in dieser Frage vernetzt. Die Vernetzung vor Ort ist unheimlich wichtig, um in der z.Z. unübersichtlichen Situation überhaupt an Informationen zu kommen.

Frage: Wie kann es gelingen, gerade muslimischen Flüchtlingen die Motivation zur Hilfe aus dem christlichen Glauben heraus zu erzählen, vermitteln?

 

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

Ralf Wittig (Leitender Sekretär)

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