Kategorie: Flüchtlinge (Seite 1 von 4)

Welcome – Was Christen glauben

Unter dem Titel „Welcome – was Christen glauben“ gibt es ein kostenloses multimediales Angebot für Flüchtlinge, das aus einem Buch und einer Smartphone-App besteht. Im Buch  erklärt der Sprachwissenschaftler und Theologe Dr. Roland Werner (Marburg) die Grundlagen des christlichen Glaubens verständlich für Menschen mit afrikanischem und orientalischem Hintergrund. Die Texte im Buch  sind in Deutsch, Englisch, Arabisch, Serbisch und Farsi enthalten.

Zugleich gibt es eine Smartphone-App mit je einem 3-Minuten-Video zu jeder Einheit, die die Flüchtlinge mit ihrem Mobiltelefon aufrufen können. Zum Weitergeben ist außerdem eine Scheckkarte mit einem Downloadcode für die App erhältlich.

Glaubenskurs für Flüchtlinge

Einen interessanten Glaubenskurs hat der CVJM Nürnberg entdeckt:

„(Glaubens) Entdeckerkurs für Orientalen“  genannt Al Massira. Es ist ein speziell für Orientalen entwickelter Kurs, der Lebensfragen aufwirft und bei den Propheten im Alten Testament beginnt und hinführt zu Jesus Christus, Isa, Al Masi. In 13 Kurzfilmen auf Arabisch und Diskussionen in Kleingruppen begibt sich der Al Massira Kurs auf eine chronologische Reise durch die Bibel. Antworten auf herausfordernde Fragen werden gegeben, indem der christliche Glaube in seinen ursprünglich nah-östlichen Kontext gestellt wird.

Weitere Infos unter: Al Massira

CVJM Frankfurt/Main

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

Wir engagieren uns zur Zeit in einer Wohngruppe in FFM, die unbegleitet minderjährige Ausländer (UMA) aufnimmt. Wir unterstützen diese Arbeit, indem wir einmal die Woche 90 Minuten Sport anbieten. Hier können die UMA sich auspowern und Anschluss an andere Frankfurter Jugendliche bekommen.

Darüber hinaus helfen wir, sofern es uns möglich ist, wenn Sachspenden oder helfende Hände benötigt werden.

2. Einige Erfahrungen

Wir haben uns bewusst für EINE Wohngruppe entschieden, da wir die Arbeit so besser konzentrieren können. Zuerst hatten wir überlegt, unsere Sportarbeit öffentlich zu bewerben, in dem wir in Flüchtlingsunterkünften Werbung dafür machen. Da wir aber a) keine Spezialisten auf dem Gebiet sind und b) dann nicht sagen können, wieviele Menschen kommen und die Gefahr groß ist, dass nachher zu viele Personen teilnehmen wollen, haben wir uns für eine Kooperation mit einer Wohngruppe entschlossen. Dies hat den Vorteil, dass wir ständig mit den Mitarbeitenden der Wohngruppe in Kontakt stehen und somit den Sport auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zuschneiden können. Darüber hinaus wissen wir auch besser, wer kommt und was uns erwartet. Dadurch können Beziehungen zu den einzelnen Jugendlichen besser aufgebaut werden.

Ein weiterer Punkt war uns von Anfang an sehr wichtig. Wir reden nicht von Flüchtlingen, nicht von UMA und auch nicht von Ausländern. Wir reden von Freunden. Deshalb haben wir unsere Gruppe auch SportWithFriends genannt. Die Menschen, die Gott uns anvertraut sind keinen Fremden, sie sind Menschen, wie du und ich. Freunde, denen wir helfen wollen.

Dennoch gibt es natürlich auch bei uns offensichtliche kulturelle Unterschiede. Hiermit gehen wir aber sehr locker um und lernen miteinander die andere Kultur kennen. Dadurch wird jeder, der an der Gruppe teilnimmt, bereichert.

Was wirklich schwierig ist, ist die Sparchbarriere. Aber auch hier ist uns von den Mitarbeitenden der Wohngruppe klar der Auftrag gegeben worden, nur Deutsch zu reden. So müssen die Jugendlichen die kommen, Deutsch reden und hören. Somit sind sie gezwungen, diese Sprache schnellst möglich zu lernen, damit sie dann auch diese Barriere nicht mehr haben.

 

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

Joachim Muth (Jugendreferent)

Nürnberg-Kornmarkt

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

  • Durch eine Langzeitvermietung in unserem Haus haben wir Kontakt und zunehmende Kooperation zu einer privaten Sprachschule. Dadurch sind täglich rund 150 Menschen aus vielen Nationen in unserem Haus.
    Bei jedem neuen Sprachkurs bieten wir eine Führung im Haus  an und laden die Menschen zu unseren Angeboten ein.
  • Insbesondere Mittwoch Mittag laden wir zu einem gemeinsamen Mittagessen und anschließender Hausaufgabenhilfe und / oder Gesellschaftsspielen ein, um die Deutschkenntnisse zu trainieren.
  • Darüber hinaus haben wir für junge Männer ein Kursangebot zu den verschiedenen Religionen und ihren vergleichbaren Werten oder / und Unterschieden.
  • Zweimal wöchentlich bieten wir die Möglichkeit in unserer Turnhalle zum Fußballspielen an.
  • Mehrmals im Jahr gestalten wir mit den Migranten einen internationalen Lunch. Auf Freizeiten versuchen wir beständig Migranten mitzunehmen und diese über öffentliche Zuschüsse zu finanzieren.

Im Besonderen haben wir eine Etage unseres Hauses umgebaut und in Kooperation mit einem Diakonischen Werk in Bayern (Rummelsberger Diakonie) eine Wohngruppe für Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge (11 Personen) eröffnet.

2. Ansprechpartner für weitere Informationen

Angelika.boehm(at)cvjm-nuernberg.de
Cathrin.hauenstein(at)cvjm-nuernberg.de
Daniel.klein(at)cvjm-nuernberg.de

CVJM Wuppertal-Oberbarmen

1. Welche Formen von Hilfe bietet ihr an?

  • Sprachkurse für Kinder, die die erste Schulklasse besuchen, drei Mal wöchentlich
  • Fußball- und Integrationsangebote für geflüchtete Jugendliche wöchentlich
  • die tägliche Arbeit in der Offenen Tür, die von vielen Kindern und Jugendlichen aus geflüchteten Familien besucht wird
  • persönliche Hilfestellungen für die Familien dieser Kinder

2. Wie beschreibt ihr euer Projekt?

In Wuppertal gibt es für alle Kinder aus geflüchteten Familien im Schulalter sogenannte „Auffangklassen“, nur nicht für die erste Klasse. Diese Kinder sitzen im normalen Unterricht und verstehen in der Regel nichts. Für diese Kinder bieten wir einen speziellen Sprachkurs während der Schulzeit mit unseren Mirtarbeitern an. Das ganze machen wir in enger Kooperation mit der Schule und der zuständigen Stelle bei der Stadt Wuppertal.

3. Ansprechpartner für weitere Informationen

Bernd Schäckermann (Geschäftsführung)

Karte

Hier findest du AG-CVJM,
die in der Flüchtlingsarbeit engagiert sind:   Karte

Willkommenskultur leben und ermöglichen

Angesichts der jüngsten Brandanschläge auf Unterkünfte für Asylbewerber rufen wir als CVJM in Deutschland zu einem verstärkten gemeinsamen Eintreten für eine gelebte Willkommenskultur in Deutschland auf:
Willkommenskultur leben und ermöglichen

Gesprächsleitfaden für Besuche

Der Orientdienst in Dortmund hat einen Gesprächsleitfaden für Besuche in Flüchtlingsheimen erarbeitet. Darin sind wertvolle Hinweise für das Verhalten bei Besuchen enthalten:
Gesprächsleitfaden

Wie anfangen?

Du hast es auf dem Herzen, die für Flüchtlinge einzusetzen – weißt aber nicht, wie du anfangen sollst?
Hier sind einige Hinweise, was für einen Anfang wichtig sein könnte:
9 Punkte für den Start

Die Fördermöglichkeiten sind vielfältig. Sie unterscheiden sich sehr von Ort zu Ort und von Bundesland zu Bundesland. Hier sind einige Hinweise aus Baden-Württemberg zusammengestellt, die aber in anderen Regionen vergleichbar sein könnten:
Förderprogramme

Hoffnungsträger-Stiftung

Die Hoffnungsträger-Stiftung unterstützt Projekte, die den Schwachen in unserer Gesellschaft dienen. Dazu gehören auch Projektideen im Bereich der Flüchtlingsarbeit.

Weitere Informationen unter:
Hoffnungsträger-Stiftung

Seite 1 von 4

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén